Physiognomischer Studienabend – Der Mund
Ausdruck der Gefühle und des Verdauungssystems
Der Mund ist Ausdrucksbereich der Gefühle, wie diese im jeweiligen Moment vom Gegenüber als Lächeln, Ausdruck des Ärgers, der Skepsis, der Trauer etc. gedeutet werden können. Wenn diese dem gleichzeitigen Ausdruck der Augen entsprechen, die die momentanen Gedanken wiederspiegeln, wird der jeweilige Gesichtsausdruck als kongruent empfunden. Besteht eine Diskrepanz, drängt sich der Eindruck des Zurückhaltens einer Information oder einer ausgesprochenen Unwahrheit auf.
Inhalte des Studienabends
• Ausdruck der Gefühle
• Mund & Naturell
• Ausdruckszone des Verdauungssystems
• Kosmetische Veränderung
• Beispiele und Fragen
Form und Größe der Lippen lassen auf das Naturell schließen, so ist ein großer fülliger Mund eher Merkmal des Ernährungsnaturells, ein zarter kleiner gefühlvoller Mund eher dem Empfindungsnaturell zugehörig, während schmale Lippen für die Bewegung sprechen. Und so informiert der Mund auch über das Grundgefühl, auf dessen Basis Erfahrungen eingeordnet werden. Lehrreiche Informationen und interessante Vergleiche sind an diesem Studienabend zu erwarten.
Prüfender und bestimmender Mund?
Einen Mund, bei dem die Oberlippe die Unterlippe überragt, ist in der Psychophysiognomik ein „prüfender“ Mund. Diese Menschen prüfen zuerst alles, bevor sie dies zu- oder einlassen. Dagegen deutet eine hervorstehende Unterlippe, die die Oberlippe überragt, auf einen „bestimmenden“ Mund hin.
Weitere beachtenswerte Facetten sind das Pallium, das Philtrum und auch das Kinn, die die Bestandsaufnahme des Mundes komplettieren. Woran erkennt man, dass Gefühle zurückgehalten werden? Und welche (Aus)Wirkungen haben Bärte und kosmetische Korrekturen der Lippen?
Interessante Beobachtungen und die pathophysiognomische Betrachtung, wie Gefühle „verdaut“ werden, mit Beispielen für Diagnostik an der Mundzone sind Inhalte dieses Studienabends.

